Der vergangene September war wärmer, sonniger und trockener gegenüber dem Mittelwert. Besonders markant waren dabei zwei Hitzewellen, um den 7. und zum Ende des Monats. Im Detail präsentierte sich der Monat wie folgt.
Die Mitteltemperatur in Belecke betrug 15,3 °C und lag damit 2,5 K über dem Mittelwert der Referenzperiode 1961–1990 sowie 1,9 K über dem Vergleichswert 1991–2020 und 1,2 K über dem Mittel der letzten 10 Jahre 2017-26. Zum Vergleich: Der bislang wärmste September war 2006 mit einer Abweichung von 3,8 K, der kälteste 1912 mit -3,9 K. Die höchste Monatsmitteltemperatur im Umfeld des Westertals wurde an der Station Tommeshof und Mehlhügel mit 15,9 °C gemessen, die niedrigste an der Station Hamecke mit 13,7 °C und der Station Heidkopf mit 13,9 °C. Die Maximaltemperatur wurde größtenteils am 7. September erreicht, teilweise aber auch erst am 29 (Tommeshof) oder 30. (Heidkopf): In Belecke lag sie bei 28,7 °C, im Umfeld des Westertals an der Station Hamecke sogar bei 29,1 °C. Der Monatstiefstwert wurde am 25. registriert, in Belecke waren es 1,8 °C und an der Station Hamecke -2,5 °C, wo der erste Frost des Winterhalbjahres auftrat. Insgesamt gab es dort im September bereits 4 Frosttage. In Belecke summierte sich der Niederschlag auf 33,4 mm Das entspricht 52 % des Mittelwerts 1961-1990, und 43 % des Mittels 1991-2020. In der bis 1891 zurückreichenden Belecker Niederschlagshistorie reicht die Bandbreite für den September von minimal 3,6 mm im Jahr 1959 bis maximal 203,0 mm im Jahr 1957. Die größte Tagesniederschlagssumme wurde am 13. registriert, in Belecke waren es 11,5 mm und an der Station Heidkopf 17,8 mm. Entlang des Westertals fiel die größte Monatsniederschlagssumme an der Station Heidkopf mit 60,5 mm (69 %). Die geringste Summe hatte die Station Belecke aufzuweisen, aber auch an den Stationen Romecke und Warstein hatte es nur wenig mehr geregnet. Die Sonne schien an der Station Belecke insgesamt 166 Stunden, was etwa 120 % des langjährigen Mittels entspricht. Der sonnigste Tag war der 6. September mit 9,7 Stunden Sonnenschein. Die größte Windgeschwindigkeit wurde am Mittag des 4. an der Station Mehlhügel gemessen und betrug 56,1 km/h, dies entspricht Windstärke 7 (steifer Wind).
